Mikrobiom - der geheime Schlüssel zur gesunden Verdauung

Aktualisiert: Mai 25

Der Verdauungstrakt ist ein sehr komplexes Gefüge im Körper.

Nährstoffe werden zerkleinert, gefiltert, der Wasserhaushalt reguliert, Hormone produziert und das Immunsystem aufgebaut.

Wie bedeutend eine gesunde Verdauung ist, zeigt sich häufig erst, wenn diese aus dem Gleichgewicht gerät. Ursachen können vielfältig sein, in jedem Fall beeinflussen sie die Lebensqualität des Menschen.


Die gesunde Verdauung ist der Schlüssel für Wohlbefinden und Gesundheit des Menschen.

Ursachen für Verdauungsbeschwerden liegen häufig im Darm verborgen.


Der Darm – das wichtigste Verdauungsorgan


Im Darm passiert entscheidendes: Er leistet viel mehr als nur reine Verdauungsarbeit.

Im größten Organ des menschlichen Körpers werden alle Nährstoffe aus der Nahrung in die Blutbahn abgegeben und dabei Gifte, Keime und Schadstoffe herausgefiltert. Darüber hinaus besteht eine enge Verbindung zum Immunsystem: Im Darm werden Immunzellen produziert die Krankheitserreger im Körper abwehren. Der Darm ist die größte Hormondrüse des Körpers. Hier werden über 20 Hormone produziert.

Entscheidend für eine gesunde Verdauung, ein funktionierendes Immunsystem und damit das Wohlbefinden des Menschen, ist die Darmflora (Mikrobiom).

Diese im Darm und in der Darmschleimhaut lebenden nützlichen Mikroorganismen, übernehmen lebenswichtige Aufgaben.

Billiarden Bakterien helfen unter anderem beim verstoffwechseln der Nahrung sowie der optimalen Verwertung der Nährstoffe, sie wehren Krankheitserreger ab und produzieren wichtige Vitamine.

Durchfall, Verstopfung oder Medikamenteneinnahme können zu einem verstärkten Abbau der „guten“ Bakterien im Darm führen. Eine Überlastung des Verdauungssystems kann die Folge sein, und das wirkt sich auf das Wohlbefinden des Menschen aus.

Müdigkeit und Energielosigkeit sind oft Folge und Ursache einer schlechten Verdauung.


Der lebendige Darm

Bei Forschungen an der technischen Universität in München legt man ein ca. 10 cm langes Darmstück in eine Nährlösung - der Darm zappelt weiter und transportiert kleine Kotklumben von vorn nach hinten.

Dieses Darmstück funktioniert über Tage und Wochen. Der Darm hat sein eigenes Nervensystem.


Unsere Mitbewohner im Darm

Billionen von Mikroorganismen besiedeln den Darm, in Summe ca. 1,5 bis 2 kg.

Die genetischen Verbindungen zwischen diesen Mikroorganismen ist unglaublich komplex. Es gibt kaum Abläufe im Körper, wo sie nicht ihre Hand im Spiel haben.

90% dieser Mikroorganismen leben im Darm. Andere auf den Schleimhäuten und auf der Haut. 10% sind probiotisch, 10% parasitär, 80% Neutral.

Je nachdem wie ich die neutralen behandle schlagen sie sich auf die probiotische oder parasitäre Seite. Das heisst: Ernährung, Stress, Bewegung üben hohen Einfluss auf meine Mitbewohner (Mikroorganismen) aus! Das heisst aber auch, dass es auch in meiner Hand liegt, das zu ändern.

Escherichia Coli ist eine dieser Mikroorganismen. Sie produziert spezielle Proteine, die Darmzellen dazu anregen, Sättigungshormone in die Blutbahn abzugeben. Das ist eine Ihrer Aufgaben.

Lactobacillus acidophilus ist ebenfalls ein Mikroorganismen. Unter deren Einfluss wächst die Anzahl von Rezeptoren für Opiate und Cannabinoide - und damit der Einfluss der Schmerzempfindlichkeit.

Es vergeht kaum eine Woche, wo nicht neue sensationelle Erkenntnisse aus dem Bereich des Mikrobioms veröffentlicht werden. Darm und Hirn sprechen miteinander und sind über Blutbahn und Nervensystem mit einander verbunden. Viele Probleme können durch eine Störung der Darmflora (Mikrobiom) entstehen.

Oft wird unser Darm auch sträflich vernachlässigt.


So kannst du deine Verdauung positiv beeinflussen:

  • Entspannung /Schlaf

  • Bewegung

  • Ernährung (fermentierte Lebensmittel, Rohkost, Lebensmittel mit viel Balaststoffe - Präbiotika, …)

  • langsames Kauen

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